Yanagibatto ist ein traditionelles Gericht aus der Präfektur Iwate, wo das kalte Klima den Reisanbau erschwert. Aus diesem Grund wird seit langem kälteresistenter Buchweizen angebaut, der dem rauen Klima gerecht wird.
Während der Edo-Zeit (1603–1868) verbot der Nanbu-Clan den Bauern den Verzehr von Buchweizennudeln, da dies als zu mühsam und aufwendig galt. Trotzdem aßen die Menschen Buchweizenknödel und sagten: „Das sind keine Buchweizennudeln.“
Der Name „Yanagi“ in „Yanagibatto“ leitet sich von der Form des Weidenblattes ab, das im Frühling austreibt und seine Blätter abwirft, um dann im Herbst wieder auszutreiben und so Langlebigkeit auszudrücken. „Batto“ scheint von „Hatto“ abgeleitet zu sein, was Gesetzesbruch bedeutet.
Die Suppe ist voller Umami aus den Pilzen und dem Gemüse, die den Geschmack des Buchweizenmehls verstärken.